Fragen & Antworten

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Laden Sie sich dazu das passende Formular (HIER) herunter und senden Sie dieses an Ihren Netzbetreiber. Auf dem Formular finden sich auf der 1. Seite ein Leitfaden / Vorgehensweise zur Ablehnung und einige Tipps, was hier zu beachten ist.
Ihr Netzbetreiber wird die Ablehnung bestätigen, aber vermutlich mitteilen, dass er einen Smart Meter mit deaktivierter 15 Min. Aufzeichnung einbauen will.

 

Sobald als möglich! Denn wenn bereits ein Smart Meter eingebaut wurde, wollen die Netzbetreiber diesen zur Zeit nicht mehr ausbauen. Falls Ihnen später trotzdem ein Einbautermin mitgeteilt wird, machen Sie vorsichtshalber die Ablehnung nochmals.

 

Menschen die keinen Smart Meter wollen und sich auf "ihre Füße stellten", haben bis jetzt noch keinen Smart Meter.
Ist ein Monteur zum Zählereinbau trotz Ablehnung gekommen, haben sie diesem den Zugang zum Zähler gewährt (dies steht so in den Vertragsbedingungen), aber ihm dann höflich und bestimmt mittgeteilt, dass Sie keinen Smart Meter (mit fernauslesbarer Datenschnittstelle) wollen und haben sich diesen nicht einbauen lassen.

Die Monteure versuchen oft, mit diversen nicht haltbaren Argumenten zu überreden oder einzuschüchtern (Siehe HIER). Erklären Sie ihm Ihre Gründe für die Ablehnung. Sie können ihm auch eine Haftungserklärung zum Unterschreiben vorlegen.
Es sollten alle Familienmitglieder oder Mitbewohner Bescheid wissen, weil die Monteure oft unerwartet kommen und Sie überrumpeln wollen. Selbst wenn ein Termin vereinbart wurde, kann es sein, dass sie an einem anderen Tag kommen. Wenn der Zähler von außen frei zugänglich ist, sollten Sie den Zählerkasten versperren. Sonst wird der Zähler wahrscheinlich in Ihrer Abwesenheit getauscht.

 

Bei Opt-Out wird genau der selbe Smart Meter eingebaut, dieser wird lediglich (von der Ferne) so eingestellt, dass er keine 15 Min.-/Tages- und Monatswerte mehr an den Netzbetreiber sendet. Obwohl es das gleiche Gerät ist, nur anders konfiguriert, nennen die Netzbetreiber ud E-Control diesen nun "Digitaler Standardzähler" oder "Opt-Out Zähler".
Niemand kann kontrollieren, wann und wie oft Daten aufgezeichnet und gesendet werden. Auch kann der Netzbetreiber jederzeit von der Ferne die Speicherung wieder ein- und ausschalten. Auch weiß man nicht, ob bei Opt-Out die Daten trotzdem gespeichert werden, oder nur nicht übertragen, oder nicht im Webportal angezeigt werden.
Selbst wenn die Viertelstunden-,Tages- und Monatswerte nicht gespeichert werden, bleiben alle anderen Probleme bestehen. Z.Bsp. ist jeder Smart Meter auch mit Opt Out (bei PLC Kommunikation über das Stromnetz) ein Verstärker (Repeater), welcher Datensignale der anderen Smart Meter im gleichen Trafonetz aufnimmt, verstärkt und wieder abgibt.

 

So könnte man fragen:

- Ist ein Computer kein Computer mehr, nur weil dort ein bestimmtes Programm nicht installiert ist ?

- Ist ein Rennauto kein Rennauto mehr, weil der Tempomat auf 100 eingestellt ist ?

- Ist ein PKW kein PKW mehr, nur weil der Verkehrsfunk im Radio ausgeschaltet (deaktiviert) wurde ?

 

Bei Übertragung per Stromnetz (PLC) : Eine Trafostation versorgt viele Verbraucher, in der Stadt viele Hunderte. In diesen Trafostationen ist ein sogenannter Datenkonzentrator eingebaut, welcher die Daten von allen Smart Metern hintereinander anfordert, und dann zur Netzbetreiberzentrale überträgt.
Die Auslesung der eigenen Verbrauchsdaten und des Verbrauchsprofils ist daher nur ein kleiner Teil des Datenverkehrs, welcher Elektrosmog erzeugt.
Zusätzlich baut jeder Smart Meter (auch bei Opt-Out) regelmäßig eine Verbindung zum Datenkonzentrator in der Trafostation auf, um zu sehen, ob die Zähler verfügbar und im Netz sind (dies wird auch am Smart Meter angezeigt).
Ebenso ist jeder Smart Meter auch Repeater (Verstärker), welcher schwache Signale aufnimmt, verstärkt und wieder abgibt. Dies dient dazu, dass Smart Meter, welche weit vom Trafo entfernt sind, auch erreicht werden können. Somit liegen auf dem Haus-Stromnetz nicht nur die eigenen Smart Meter Signale, sondern alle Signale von allen Smart Metern im gesamten Trafonetz. Also Datenverkehr rund um die Uhr.
Selbst wenn man einen Smart Meter mit deaktivierter 15 Min. Speicherung (Opt Out) hat, ändert das kaum etwas am Datenverkehr und den daraus entstehenden Elektrosmog.
Wenn man selber keinen Smart Meter hat, dann sind zwar auch die Daten der anderen Smart Meter auf der Leitung (die Stärke ist abhängig von der Entfernung zu den anderen Smart Metern), aber eben abgeschwächt und werden vom eigenen Zähler nicht verstärkt.
Je weniger Smart Meter im eigene Trafonetz sind, umso weniger Datenverkehr. Daher informieren Sie Ihre Nachbarn !

 

Machen Sie einen Widerspruch (siehe Formulare HIER) und fordern Sie Ihren Netzbetreiber auf, den Smart Meter wieder auszubauen. Zur Zeit kommen die Netzbetreiber diesem Wunsch leider so gut wie nie nach. Sie deaktivieren lediglich die 15-Min. Speicherung der Daten und behaupten dann es wäre kein "intelligentes Messgerät" mehr, sondern nur ein "Digitaler Standardzähler". Es muss der Druck auf die Netzbetreiber und Politik noch steigen, damit diese Zähler auf Wunsch auch wieder ausgebaut werden. Schreiben Sie daher auch an Politiker, Behörden, udgl. und teilen diesen ihren Unzufriedenheit mit der Situation mit.
Darum ist es auch so wichtig, dass viele Menschen informiert werden und bereits den Einbau verhindern.

 

Entscheidend ist, ob der Zähler eine fernauslesbare Datenschnittstelle (Funk, PLC, .. ) hat. Zähler ohne Fernauslese-Schnittstelle können nicht von der Ferne ausgelesen werden, machen daher keine Überwachung und auch keinen Elektrosmog.

 

Wenn ein Stromzähler keine fernauslesbare Datenschnittstelle hat, ist dies kein Smart Meter (macht keine Überwachung und keinen Elektrosmog durch Datenübertragung).
Die herkömmlichen unbedenklichen, robusten und langlebigen schwarzen Ferraris Zähler kennt ja jeder. Bei neueren Geräten ist es nicht immer einfach zu erkennen, ob diese eine fernauslesbare Datenschnittstelle haben. Aufgrund des Typenschildes kann man im Normalfall nachforschen, welche Eigenschaften dieser Zähler hat, und ob er eine fernauslesbare Datenschnittstelle hat (gerne sind wir behilflich).

 

Links im Bild ein herkömmlicher Ferraris Zähler - Rechts sind diverse Smart Meter abgebildet. (siehe auch Bilder auf der Startseite)

 

Diese Zähler sammeln/speichern die Verbrauchswerte und übertragen diese entweder per Funk oder über das Stromnetz an die Zentrale. Bei Funkübertragung haben Sie einen ständig aktiven Funksender im Haus. Bei der Datenübertragung über das Stromnetz (PLC) wird das Datensignal des Smart Meters auf das bestehende Stromnetz aufmoduliert und in der nächsten Trafostation empfangen. Dies führt dazu, dass alle vorhandenen elektrischen Leitungen im Haus und die daran angeschlossenen Geräte nun vermehrt Elektrosmog (elektrische Felder im Kilohertzbereich) abgeben. Von Schlafstörungen und gesundheitlichen Problemen wird inzwischen oft berichtet. (Siehe Berichte)
Auch die österreichische Ärztekammer und die WHO warnt vor der Einführung der Smart Meter, weil diese u.a. zu einer signifikant steigenden Belastung durch Elektrosmog führen und dadurch Multisystemerkrankungen auslösen können. (HIER)

Auch Gesundheitsexperten aus 20 Ländern warnen vor „Smart Meter“ - HIER - weitere Infos dazu unter "Allgemeine Infos"

 

Bei einem Smart Meter mit Funkübertragung ist es kaum möglich die Funkwellen abzuschirmen.
Bei einem Smart Meter mit PLC Übertragung (über das Stromnetz) könnte man (Elektriker) einen speziellen Netzfilter zwischen Zähler und Hausnetz einbauen, welcher die Datenfrequenzen herausfiltert und nicht ins Hausnetz hereinlässt. Aber hier gibt es weitere Details zu bedenken. Für Fragen hierzu stehen wir gerne zur Verfügung.

Außerdem ist von den Netzbetreibern in den nächsten Jahren ein Frequenzwechsel der PLC-Datenübertragung geplant. Der Netzfilter muss genau auf diese Frequenzen abgestimmt sein.

 

Aber trotzdem bleiben die Datenschutzbedenken, Fernabschaltungs- und Hackmöglichkeit, Ressourcenverschwendung etc. bestehen.

 

Dies hängt von vielen Faktoren ab (vor allem von der Entfernung zu den Geräten) und kann daher nicht generell beantwortet werden. Handy und WLAN erzeugen höhere Feldstärken.

Allerdings kann man WLAN und Handy abschalten oder gar nicht verwenden. Einen Smart Meter kann man nicht abschalten, er strahlt Tag und Nacht. Er nimmt auch Datensignale der anderen Smart Meter im gleichen Trafonezt auf und verstärkt diese. Also Elektrosmog rund um die Uhr, welcher nicht abgeschaltet werden kann.

Ob ich ein Handy oder WLAN verwende kann ich selber entscheiden. Diese Wahlfreiheit muss auch beim Smart Meter gegeben sein.

 

Die gesetzlichen Grenzwerte schützen vor etwas, das nicht das Problem ist !
Die von der WHO (oder Industrie) erstellten Grenzwerte orientieren sich nach der "thermischen Wirkung" dieser Strahlung. Die weitaus gefährlichere "a-thermische Wirkung" wird bei diesen Grenzwerten nicht berücksichtigt.

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin hat in der EMF Leitlinie für den Smart-Meter-Bereich seit 2016 eigene Richtwerte. Hier ist der Vorsorgewert für Elektrosensible bei 1mV/m. Typische Messergebnisse in der Nähe von Lampen und Verbrauchern (von z.B. Nachttischlampen) liegen bei um die 100 mV/m. Das sind 26 ųW/m2. Also weit über dem Vorsorgewert.

Bzgl. Grenzwerte wird auch im Film „Hol Dir Deine Macht zurück“ bei Minute 44:30 sehr eindeutig darauf eingegangen, wie unsinnig diese Grenzwerte sind. Siehe https://youtu.be/M9rCpZGHhXE?t=44m30s

Das WLAN, Handy und dgl. wesentlich höhere Funkleistung haben ist natürlich richtig. Aber sehr viele gesundheitsbewusste Menschen (und vor allem Elektrosensible) verwenden keine funkenden und strahlenden Geräte in Ihrem Haus. Viele haben sogar Netzfreischalter udgl. und nun soll per Gesetz ein Gerät im eigenen Heim eingebaut werden, welches den ganzen Tag Elektrosmog erzeugt (zusätzlich zur Überwachung, …) Und auch ein Opt-Out Smart Meter mit deaktivierten Funktionen ist trotzdem auch ein Repeater (Verstärker) , welche die am Netz liegenden Datensignale aufnimmt und verstärkt.

 

Über den Stromverbrauch kann man unglaublich vieles erkennen. Ist jemand zuhause - oder nicht, ob und welche Art von Geräten betrieben werden (E-Herd, Mikrowellenherd, Induktionsherd, ...). Aufgrund der typischen Schaltprogramme kann man auch erkennen, welche Marke Ihre Waschmaschine, Geschirrspüler, ... ist. Bei sekündlicher Auslesung könnte man auch erkennen, welches Fernsehprogramm sie anschauen (HIER). Und vieles mehr.

 

Würden Sie sich in Ihr Wohnzimmer eine Überwachungskamera einbauen lassen, wenn wir Ihnen versprechen nicht zu schauen und zu lauschen ? Wohl kaum !
Fakt ist, auch ein solcher Smart Meter hat eine fernauslesbare Datenschnittstelle und somit können jederzeit Daten ausgelesen werden. Auch die ständige Speicherung der Daten kann über die Ferne ein- und ausgeschaltet werden.

Im ELWOG-Gesetz steht auch: "...... Davon abgesehen dürfen Netzbetreiber diese Daten in begründeten lokalen Einzelfällen auch ohne Zustimmung des Endverbrauchers aus dem intelligenten Messgerät auslesen, soweit dies für den Zweck der Aufrechterhaltung eines sicheren und effizienten Netzbetriebes unabdingbar ist."

 

Hier auch ein Artikel über Datenschutz und Datensicherheit bei Smart Meter.

 

Der "Netzbetreiber" ist für Ihr Stromnetz zuständig und auch für den Zähler. Der "Energieversorger / Stromlieferant" liefert und verrechnet den Strom, verwendet dazu aber die Leitungen und Geräte des Netzbetreibers. Der Stromlieferant kann gewechselt werden, der Netzbetreiber (im Normalfall) nicht. Die Netzbetreiber sind aber meist Tochterfirmen der großen Energieversorger.

Wenn Ihr Netzbetreiber den Wunsch nach einem "normalen" Zähler (ohne Fernablese-Schnittstelle) ablehnt, und Sie Ihren Strom auch bei diesem Netzbetreiber/Energieversorger beziehen, dann würde sich ein Wechsel des Stromlieferanten anbieten. Es gibt auch Stromanbieter, welcher klar gegen Smart Meter auftreten, z.Bsp. die "Alpen Adria Energie AG" - www.aae.at.
Hier auch eine Stellungnahme der AAE zum Thema Smart Meter - HIER

 

Die Umrüstung der Zähler auf Smart Meter ist ein Milliardengeschäft und wurde/wird international eingefädelt. Auch auf EU Ebene wurde dies lange vorbereitet. Allerdings gab die EU in diesem Fall nur eine (nicht verpflichtende) Richtlinie vor, die Umsetzung wurde den Nationalstaaten übergeben. Der österreichische Nationalrat hat dies dann zum Gesetz gemacht und ist dafür verantwortlich. Siehe HIER.

 

Mit einem Smart Meter ist es möglich, je nach Tages- oder Nachtzeit einen anderen Tarif zu verrechnen. Die Netzbetreiber werben damit, dass man dann aus diversen Tarifmodellen auswählen können wird. Strom wäre dann z.Bsp. in der Nacht billiger. Sie könnten also ein paar Cent sparen, wenn Sie die Waschmaschine und das Bügeleisen in der Nacht betreiben. Ob Sie das wollen und können sei dahingestellt. Sich zu überlegen, wo man Strom einsparen kann, bringt sicherlich viel mehr als den Verbrauch auf Zeiten zu lenken, wo der Strom billiger ist.

 

Der sogenannte Blindstrom ist ein Anteil im Strom, welcher von Spulen, Transformatoren udgl. verbraucht wird, und bisher in normalen Haushalten nicht verrechnet wurde. Smart Meter können auch den Blindstrom messen. Ob und wie viel vom verbrauchten Blindstrom an Sie verrechnet wird ist nicht gesetzlich geregelt und bleibt dem Netzbetreiber überlassen.
Siehe HIER

 

Ein Durchschnittshaushalt verbraucht ca. 3500 kWh pro Jahr und ist für Netzbetreiber und Energieversorger in Punkto Netzstabilität völlig uninteressant. Der zu erwartende Verbrauch ist tagtäglich konstant und vorhersehbar. Der Stromverbrauch der vorgelagerten Trafostationen ist sowieso überwacht und reicht zur Kontrolle und Steuerung völlig aus.

Alle größeren Verbraucher, welche wirklich interessant für die Netzstabilität sind, haben auch jetzt schon einen sogenannten Lastprofilzähler, der die Verbrauchsdaten an die Netzbetreiber übermittelt.

Mehr dazu ind folgenden ausführlichen Artikel - HIER.

 

Herkömmliche Ferraris Zähler sind beinahe unverwüstlich und 50 Jahre alte Zähler sind keine Seltenheit. Smart Meter sind kleine Computer und halten vermutlich keine 15 Jahre. Alleine der Austausch der 5,4 Mio. Zähler in Österreich kostet Unsummen. Auch der Betrieb und die Wartung der dazu nötigen Computernetze und Rechenzentren bringt enorme Kosten. Die bisherige Selbstablesung der Zähler war sehr einfach und verursachte kaum Kosten.

 

Verlustgeschäft Smart Meter:
Eine von "Österreichs Energie" ( = Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft) in Auftrag gegebene Capgemini-Studie beurteilt die Einführung der ”intelligenten Stromzähler“ negativ: Bis 2028 würden Mehrkosten von rund 2,53 Milliarden Euro entstehen. Der finanzielle Nutzen betrage dagegen nur 127 Millionen Euro. Pro Haushalt wurde ein Einsparungspotential von etwa zwölf Euro berechnet. Den Milliardeninvestitionen für die flächendeckende Einführung von Smart Metering stehen nur relativ geringe Einsparungsmöglichkeiten gegenüber.
Quelle: HIER und Quelle . Hier die Capgemini Studie

 

Mehr dazu ind folgenden ausführlichen Artikel - HIER.

 

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